Dienstag, 21. April 2009

Auftritt


Dies Papier, dieses Viereck also, ist mir just die Bühne, auf der ich gerne im Engagement stehe." (Horst Janssen)

Dienstag, 24. März 2009

Dieter Roth - Barbara Gladstone, New York (April 2008)

Der Mann der mit dem Pinsel malt


Jan Peter Tripp
Der Kohlrabifresser


Seit rund vier Jahrzehnten zählt Peter Tripp zu den international renommierten Vertretern des sogenannten Realismus. Tripp, geboren 1945 in Oberstdorf im Allgäu, studierte Bildhauerei an der Akademie Stuttgart und Malerei an der Akademie Wien bei Rudolf Hausner. Tripp ist Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und wurde vor allem bekannt durch seine Portraits von Politikern, Wirtschaftsmagnaten und Dichtern. Der Künstler lebt und arbeitet in Mittelbergheim im Elsass.

Freitag, 13. März 2009

Mittlerer Sonnenuntergang


Man nehme eine Scheibe Salami und stecke sie zwischen zwei verschiedenfarbige Papiere; dann lasse man sich Zeit. Das langsam austretende Fett bewirkt die Verwandlung der Salami zum Sonnenball, der im papierblauen Meer zu versinken scheint.
Dieter Roth, Wurst auf rosa und blauem Paper in Plastiktasche 70 x 50 cm, signiert und nummeriert


Dienstag, 10. Februar 2009

Janssen Bibliothek in Hamburg im Goßlerhaus

Die Faszination an Horst Janssen (1929 – 1995), vielen gilt er als eins der wenigen Genies Hamburgs, ist ungebrochen. ... „Janssen war auch ein exzellenter Autor und Redner“, sagt Angelika Gerlach, die den Künstler 1972 als Buchhändlerin kennen gelernt hatte und heute die Janssen Bibliothek betreut. Bisher umfasst die Bibliothek, die weiter ausgebaut werden soll, rund 150 Bände. Im Regal stehen neben Platten-Covern für den frühen Franz-Josef Degenhardt, Bildbände, Kataloge und persönlichen Belegexemplaren, Janssen-Klassiker wie „Hinkepott“, „Anmerkungen zum Grundgesetz“ und „Wenn ich Bürgermeister wäre“.

Neben den seltenen und vergriffenen Publikationen der Bibliothek dürfen sich Besucher auf ein Gespräch mit Angelika Gerlach freuen. Wie wenige andere ist die Kunsthändlerin mit dem OEuvre Janssens vertraut. „Als ich ihn 1972 in der Buchhandlung Laatzen kennen lernte, war es um mich geschehen“, erinnert sich die Janssen-Expertin. Zahllose Anekdoten und Geschichten kann die Kunsthändlerin über den legendären Künstler erzählen. Räumt dabei mit dem Klischee des stets betrunkenen Künstlers auf. „Hätte er nur gesoffen, dann hätte er nicht ein so umfangreiches Werk hinterlassen.“

Tatsächlich umfasst Janssens Werk rund 3.000 Grafiken und 10.000 Zeichnungen. Janssen habe „altmeisterlich und gegen die Zeit“ gearbeitet, so Angelika Gerlach.Gilt manchem Kunstsinnigen im Land Janssen als norddeutscher Meister, schätzt man in Japan besonders seine erotischen Darstellungen. „Dort ist er bekannter als in Deutschland“, weiß Kunsthändlerin Gerlach. Ein Grund dafür könne sein, dass in Japan erotische Abbildungen nur in der Kunst erlaubt seien. So wird Janssens Bedeutung in Japan durch einige Stücke, beispielsweise den „Janssen Baum“ eines Buchhändlers in Tokio, deutlich.Überraschend für manchen Bibliotheksbesucher wird die Zusammenarbeit Janssens mit Günter Grass sein. Glaubt man Angelika Gerlach, dann blieb die Kooperation des späteren Nobelpreisträgers mit dem Exzentriker aus Blankenese einmalig.

Die Kunsthändlerin und Janssen-Expertin Angelika Gerlach steht jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15-19 Uhr für Gespräche und Informationen rund um den Zeichner und Grafiker, der lange in Blankenese lebte, bereit. Die Anschrift: Goßlerhaus, Goßlerspark 1

Quelle: Klönschnack

Egghead


















Donnerstag, 22. Januar 2009

Garantiert gute Kunst

Auch nach der mit 38.000 Besuchern bislang erfolgreichsten art KARLSRUHE im Februar 2008 gilt: Die kommende sechste Messe verspricht erneut eine Steigerung ihrer Attraktivität. Unter dem Motto Garantiert gute Kunst! wartet sie vom 5. bis zum 8. März 2009 mit Überraschungen auf, ohne vom bewährten Konzept der ausgewogenen Präsenz von Malerei und Plastik aus Klassischer Moderne und Gegenwart abzuweichen.

Erstmalig umgreift die Inszenierung von Projektleiter und Messekurator Ewald Karl Schrade sämtliche vier Karlsruher Hallen: "Wir mussten erweitern, denn die Zahl überzeugender Bewerber ist wieder einmal gestiegen", erläutert Schrade den Schritt.

Bewarben sich 2008 immerhin 300 internationale Galerien, so erhöhte sich die Zahl der Interessenten diesmal um rund 50. Insgesamt 208 Aussteller wählte das Kuratorium aus, Galerie St. Gertrude ist auch dieses Mal wieder dabei!

Über 20 Spezialisten für Editionen, Graphiken, Multiples und Fotografie offerieren im kommenden Frühjahr ihr Portfolio nun in der Halle 1 zusammen mit der Sonderschau zur Berliner Sammlung zeitgenössischer Fotografie von Arthur de Ganay und den Ausstellungen des im vergangenen Jahr erstmalig vergebenen Hans-Platschek-Preises für Kunst und Schrift (Verleihung am 5. März). Dies in Nachbarschaft zum neu konzipierten art meeting (5. und 6. März) sowie der Museumsmeile.
Damit steht der bisherige Schauplatz in der dm-arena keineswegs leer, denn außergewöhnliche Kunsterfahrungen bietet eine weitere Sonderschau: Gefördert durch den Berliner Senat, erhalten 15 Galerien aus der Hauptstadt erstmals die Gelegenheit, auf jeweils 25 Quadratmetern eine One-Artist-Show auszurichten. Der Landesverband Berliner Galerien betreut das Projekt. Apropos One-Artist-Show: Zum zweiten Mal stiften das Land Baden Württemberg und die Stadt Karlsruhe den art KARLSRUHE-Preis, der den Künstler und die Galerie mit der schönsten Einzelpräsentation (6. März) prämiert. Die 15 000 Euro Preisgeld dienen dem Ankauf von Werken aus der gekürten Koje für den Aufbau der art KARLSRUHE-Sammlung.

Ewald Karl Schrade rechnet auch 2009 mit "seriösem Wachstum" und einer Stärkung dieses optimalen Handelsplatzes für die Interessen mittelständischer Sammler, die "Kunst kaufen, weil sie ihnen persönlich Freude bereitet".