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Dienstag, 11. September 2012

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. November 2012

St. Gertrude freut sich auf Ihren Besuch!

Impressionen...



Hervé Bohnert
Horst Janssen

Horst Janssen

Dirk Meinzer
Dirk Meinzer

Dirk Meinzer

Dieter Roth

Horst Janssen


Vernissage zur Saisoneröffnung der Hamburger Galerien

Sonntag, 23. Oktober 2011

Horst Janssen Zwischenbilanz

Die Handelskammer Hamburg zeigt eine Janssen-Ausstellung, die einmal mehr seine schier unerschöpflich scheinende Fantasie und Produktivität bestätigt.

Zwischenbilanz nannte Horst Janssen eine Folge von neun Kreidezeichnungen mit hintersinnig kommentierenden Texten, in der er sich immer wieder selbst mit dem Tod als Knochenmann darstellte. Der Zyklus entstand um Janssens 50. Geburtstag, als der Künstler ein erstes Nachlassen seiner physischen Kräfte spürte. Er reagierte darauf mit unverstellten, meist sarkastischen, seinen Zustand offen ansprechenden Äußerungen sowie mit Einzelblättern und Zyklen, in denen die Themen Tod und Vergänglichkeit dominierten.


Horst Janssen, Umschlagentwurf für die Folge „Zwischenbilanz"

Die Ausstellung fasst einige wichtige Werkgruppen der Jahre 1980 bis 1990 in einem Kompendium zusammen. In diesem Zeitraum zog Horst Janssen Resümee - als Rückblick auf das Erreichte und als Auftakt zu Kommendem. Die Aussellung enstand in Zusammenarbeit mit Galerie und Verlag St. Gertrude, Hauswedell & Nolte, der Kunststiftung Christa und Nikolaus Schües sowie mit Hamburger Privatsammlern.

Ausstellung: 21. Oktober bis 2. Dezember 2011
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag 9 bis 16 Uhr

Donnerstag, 1. September 2011

Die Suche - Ausstellung von Horst Janssen

Vom 18. September bis 27. November 2011 wird das Frühwerk von Horst Janssen im Herforder Kunstverein in der umfangreichen Ausstellung "Die Suche" zu besichtigen sein.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die ersten 20 Jahre seines grafischen und zeichnerischen Werks öffentlich bekannt zu machen. Seine Experimentierfreunde war dabei die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit allen wichtigen grafischen Ausdrucksformen, die der Künstler ständig neu auslotete.

Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf der Einbeziehung des seinerzeitigen Lebens- und Arbeitsumfeldes. Fotos, Schriften und andere Zeitdokumente ebenso wie Druckstöcke und verschiedene Arbeitsutensilien aus seinem Atelier sollen das private wie auch das Umfeld seiner künstlerischen Tätigkeit für den Besucher nachvollziehbar werden lassen. Seine Arbeiten werden so in einen Kontext mit der Nachkriegszeit, dem Wiederaufbau und den 1960er Jahre gestellt.


Katze und Rabe, Holzschnitt 1953
Die etwa 100 ausgewählten Werke repräsentieren die anspruchsvollsten und wichtigsten Arbeiten der frühen Jahre und stammen aus ganz unterschiedlichen Sammlungen, dem Freundeskreis sowie aus der Familie Janssens. Sie umfassen Holzschnitte, Zeichnungen, Lithografien, Radierungen, Druckplatten und Aquarelle.

Vogelkäfig, Holzschnitt 1958

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag St. Gertrude, Janssens ehemaliger Wirkungsstätte in Hamburg-Altona. Er enthält u.a. Aufsätze von Hans-Ulrich Klose und Heinz Spielmann und umfasst 144 Seiten mit 151 farbigen Abbildungen. Verkaufspreis im Museum: 24,00 Euro.

Montag, 1. August 2011

Janssen Baum IX – Juni 2011

Naoaki Sakamoto - Horst Janssen


Janssen Baum IX Napola. Herausgegeben von Naoaki Sakamoto.
Mit zahlreichen original Aquarellen.

Tokio, Verlag Tairiku no Taiwa sha Ltd., 46 Seiten, Buch mit vierfacher japanischer  Fadenheftung, 23 x 16 cm.

Janssen Baum 2011

Auflage: 50 nummerierte und signierte Exemplare. Das Buch entstand zur Sommersonnenwende 2011 und enthält die Japanische Übersetzung diverser Texte aus Hinkepott, die sich auch mit Janssens Schulzeit auf der Napola beschäftigen.

Montag, 4. Juli 2011

Montag


Horst Janssen, Zu Angeber X, 1983


am Montag / fängt die Wuchen an
am Dienstag / muss i z'uffen han
am Mittwoch bin i sternenvoll
am Donnerstag / tut mir der Kopf nit wohl
am Freitag / muss i sterben
am Samstag / unter die Erden
 am Sonntag / fahr' ich in den Himmel
am Montag / bin ich wieder der alte Lümmel

Horst Janssen, Querbeet

Dienstag, 24. Mai 2011

Galerietour durch Hamburg Altona

Die Altonale ist Anlass für eine interessante Galerieführung durch Altonas Galerien. Auch St.Gertrude öffnet seine Tore, wenn Frau Holzhauer von der Galerie Angela Holzhauer im Laufe der Tour mit den Besuchern vorbeischaut. Das besondere Ambiente der ehemaligen Remise der Polizeikaserne ist ein Idyll und die Vorstellung, dass Horst Janssen hier, in dem von Dierk Lemcke geschaffenen Refugium, zehn Jahre produktiv war, ist beeindruckend und unvergesslich.


Galerie St. Gertrude in der Goldbachstraße


Horst Janssen, "Sodili", 12.2.1991 Aquarell, Bleistift


Jürgen Brodwolf, "Atelier-Fenster in Vezia/Tessin", 2010
Zeichnung mit Figurenprägung und collagierter Tubenfigur




Dieter Roth, "Mittlerer Sonnenuntergang", 1968
Wurst auf rosa und blauem Papier in Plastiktasche

Jeder Kunst-Liebhaber sollte sich den 4.6.2011 oder den 11.6.2011 freihalten und an der Galerieführung teilnehmen. Und nicht nur Janssen Freunde kommen auf ihre Kosten....das Galerieprogramm von
St. Gertrude umfasst neben Horst Janssen auch Jürgen Brodwolf, Dieter Roth und noch viel Spannendes, so nie Gesehenes! Das Team von St. Gertrude freut sich auf viele interessierte Kunstfreunde!

Sonntag, 20. März 2011

art KARLSRUHE- spannend, anregend, erfolgreich

Es waren gute Tage auf der supergut besuchten art KARLSRUHE: ausgesprochen nette, fachkundige und interessierte Kunden, tolle Gespräche und ein gutes Echo auf das Angebot von St. Gertrude. Jürgen Brodwolf, Nancy Spero und Hamilton waren besonders begehrt. Bei St. Gertrude ist man rundum zufrieden, packt die Messeladung wieder aus und erinnert sich gern an randvolle und einzigartige Tage in Karlsruhe.


Gut verpackt für die Reise nach Karlsruhe.


Der St.Gertrude Messestand auf der art KARLSRUHE


Horst Janssen, untrennbar verbunden mit St. Gertrude


Eat Art Adventskalender 1971, Galerie Carlo Schröter


Richard Hamilton, People, 1968 (links)

St. Gertrude Team: Dierk Lemcke eingerahmt von Katharina Offermann und Sabrina Lemcke (Foto: Andreas Helmling)

Mittwoch, 9. März 2011

art KARLSRUHE


Die Drehscheibe der Kunst – das ist die achte art KARLSRUHE, die vom 10. bis zum 13. März 2011 in die Karlsruher Messehallen einlädt. Die Art KARLSRUHE lockt mit einem ausgezeichneten Angebot an Malerei, Plastik, Zeichnungen sowie Druckgrafik der Klassischen Moderne und der Gegenwart, Multiples und Fotografie. Ihre fortwährende Qualitätssteigerung trug zuletzt weitere Früchte: Mit über 40 000 Besuchern verbuchte die art KARLSRUHE 2010 das bislang größte Besucherinteresse seit Bestehen.

Auch in diesem Jahr gehört St. Gertrude zu den art KARLSRUHE Ausstellerm und zeigt ein differenziertes und interessantes Künstlerprogramm.


Horst Janssen 1990

Einzelne Blätter aus dem "Dollerei Zyklus", Selbstportraits aus dem Folianten und einige Holzschnitte aus den 1950er Jahren von Horst Janssen stehen Arbeiten von Dieter Roth gegenüber. Ergänzend zeigt sich Jürgen Brodwolf mit seinen sinnlich morbiden Figurenkästen,...um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen.

Freitag, 28. Januar 2011

Die Suche

Unter dem Titel "Die Suche" zeigt das Kunsthaus Stade vom 25. Januar an das Frühwerk des großen deutschen Zeichners und Grafikers Horst Janssen. Mehr als 130 Exponate vermitteln subtile Einblicke in sein künstlerisches Schaffen von der Mitte der 1940er bis in die 1960er Jahre hinein. Die Schau umfasst Holzschnitte, Zeichnungen, Monotypien, Lithografien, Radierungen, Bastelarbeiten und Aquarelle.

Darunter sind Arbeiten aus bedeutenden Museen und privaten Sammlungen sowie Bilder aus der Studienzeit des Künstlers. 20 Werke werden überhaupt erstmals öffentlich präsentiert. Fotos, Schriften und Arbeitsutensilien wie Radierplatten und Druckstöcke ergänzen die Ausstellung, die in Kooperation mit der Galerie und dem Verlag St. Gertrude in Hamburg-Altona entstand. Dort befindet sich das ehemalige Atelier von Horst Janssen.

Die neue Ausstellung mit dem Frühwerk von Horst Janssen wurde mit einer Rede des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters und Janssen-Freundes Hans-Ulrich Klose (SPD) eröffnet. Jetzt sind Horst Janssen Liebhaber, Sammler und Freunde eingeladen, diese umfassende Schau anzusehen und zu genießen.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag St. Gertrude, Janssens ehemaliger Wirkungsstätte in Hamburg-Altona. Er enthält u.a. Aufsätze von Hans-Ulrich Klose und Heinz Spielmann und umfasst 144 Seiten mit 151 farbigen Abbildungen. Verkaufspreis im Museum: 24,00 Euro.

Quelle: dapd

Dienstag, 7. Dezember 2010

Ausstellungseröffnung in der Galerie am Dom in Wetzlar

Die Galerie am Dom in Wetzlar präsentiert den Künstler Horst Janssen in einer eindrucksvollen Ausstellung. Der Sohn des verstorbenen Künstlers, Clemens Gutsche, hielt eine bewegende Laudatio auf seinen Vater. Im Anschluss an die Ausstellung führte Galerist und Gastgeber Michael Marius Marks mit ihm ein persönliches und tief einblickendes Interview.
Hier nun ein Ausschnitt aus der Ausstellungs-Eröffnung.

Freitag, 29. Oktober 2010

Wenn ich Bürgermeister von Hamburg wäre...

"Also vor kurzem träumte mir, ich sei Bürgermeister. Ein Alptraum sagten alle, die mit in dem Traum waren." So beginnt Horst Janssens brillanter und amüsanter Ausflug ins Hamburger Rathaus.

Als Gertrudenformat oder als CD erhältlich!


..."Ein Staatswesen ist ein Betrieb von höchster Kompliziertheit. Wer möchte da einen Vorstand von der Laune und dem Vermögem nicht wählerischer Wähler, von Jedermann abhängig zu wissen - wo allein schon Analphabeten und Künstler über die 5% Hürde hüpfen KÖNNTEN und zusammen mit den Rauschgiftsüchtigen das Gewicht einer Koalitionspartei hätten?

Zurückgehüpft. Wir stellen unser Land also als Staatsmodell dem Bund zur Verfügung! Ohne Bedingungen! Bis auf eine: Arbeit, die uns ernährt - is' nich mehr!!! Der Bund muss sein Versuchskaninchen ernähren. Das ist nur billig. Gewöhnliche, überholte, sattsam bekannte Produktionen und Arbeitsweisen machen Zukunftsversuchen Platz. ..."

Zum Lesen und Hören zeitlos gut! Hier bestellen!

Montag, 18. Oktober 2010

Ausstellung in der Galerie Neumühle

Eine ausgesprochen sehenswerte Horst Janssen-Ausstellung findet in der Galerie Neumühle vom 10.10 bis zum 12.12.2010 statt. Auf der Webseite heisst es: "Ein ....Kernstück der Ausstellung, neben den Zeichnungen und Grafiken von Horst Janssen, sind drei Radierungen aus „Laokoon - die Bäume der Annette“, die zu seinen großformatigen Werken zählen. Janssens OEvre würde große Hallen füllen, doch um ihn wirklich zu schätzen, genügt es, sich den kleineren Werken zu widmen, in denen die detaillierten Darstellungen den Lebensnerv des Betrachters treffen.



Zu einer Zeit arbeitend, als vor allem die informelle, ungegenständliche Kunst den Markt beherrschte, behielt Janssen seine figurative Bildsprache bei und etablierte sich seit den 1960er Jahren mit seinen unverwechselbaren Feinstrichzeichnungen und -grafiken als solitäre Künstlerpersönlichkeit, die weder eine eigene Schule noch Nachfolger hervorbrachte."

Dienstag, 14. September 2010

Alles im Blick

Und würde unser Auge nicht imstande sein, uns von einer Sekunde auf die andere vom Liliputaner zum Gulliver zu verwandeln, indem wir ein winziges Gerbera-Blättchen vor einem ganzen Sonnenuntergang in einem Blick haben - ja, dann wär's tatsächlich ein leeres Leben.


Horst Janssen in Die Welt ist ein Kugelsieb, dtv 1995

Sonntag, 29. August 2010

Horst-Janssen-Werke aus der Sammlung Brockstedt


„In Bausch und Bogen liebe ich Landschaft“
12. September – 28. November 2010

Das Horst-Janssen-Museum zeigt in regelmäßigen Abständen herausragende Privatsammlungen, die sich mit dem Werk Horst Janssens beschäftigen. Im Jubi­läumsjahr – das Museum wird 10 Jahre alt – wird Janssens Galerist Hans Brock­stedt mehr als hundert Zeichnungen aus seinem großen Bestand im Museum präsentieren, in denen der Künstler sich mit dem Thema Landschaft befasst.


Von den frühen Feinstrichzeichnungen, die häufig als Metamorphose zwischen Frauenkörper und Landschaft angelegt sind über die nahezu realistischen Schil­derungen des Tessins und Skandinaviens, die anthropomorphen Bäume und die vehement getuschten Aquarelle des fantastischen Landes „Bobethanien“ bis hin zu den späten großen Farbradierungen der Wiesen und Felder. Alle Phasen dieses Landschafts-Themas von den Anfängen in den späten 60er Jahren bis zu der Schaffensphase kurz vor seinem Tod. (Horst-Janssen-Museum Oldenburg)
Abb.: Bobethanien 31, 13.12.90, 32 x 42,5 cm, Aquarell und Feder

Mittwoch, 25. August 2010

Reisegedanken


"Auf dieser Fahrt fiel mir ein, wie vorteilhaft es manchmal ist, sich nicht zu früh auf die Reise zu machen. Hat Jugend die Passion, in Ihrem Selbst nur sich selbst und im anderen vorzüglich wieder sich selbst zu sehen, so sucht nach Ablauf dieser Zeit und nach Erschöpfung dieser Passion das ganze Sensorium nach einem Gegenstand , in dem das Selbst sich verlieren kann. Das ist die Zeit, um eine Landschaft zu sehen."
Horst Janssen, Skandinavische Reise, Alexander Fest Verlag.

Samstag, 14. August 2010

Kalenderzeit? Kalenderzeit!

Die Augusttage sind heiss, die Sternschnuppennächte verlockten eben noch zum Wünschen und das Neue Jahr scheint weltenfern.

Irrtum!



Die neuen Kalender sind da. Und die Horst Janssen-Freunde freut es, denn der große Janssen-Kalender ist so begehrt, dass man ihn im Dezember bereits hat - oder aufs nächste Jahr warten muss.


Mit Horst Janssen durchs nächste Jahr, das wird einmal mehr ein Genuss für alle Liebhaber des großen Künstlers. 12 Blätter begeistern, faszinieren und erfreuen Monat für Monat.

Es beginnt im Januar 2011 mit dem "Vogel im Vollmond" einem Aquarell aus dem Jahr 1989 und endet im Dezember mit "Ablenkung", Feder und Aquarell, entstanden im Jahr 1987. Dazwischen liegen die berühmten Frösche "Mönchsteich 10, Juli 1992" ebenso wie das Selbstportrait "Drachen-artig" ein Pastell aus dem Jahr 1982. Es sind einige Motive dabei, die nur Janssen-Kennern vertraut sind. Das macht den Kalender einmal mehr zum Sammlerstück.



Tipp: Als Geschenk für Freunde rechtzeitig sichern und gleich ein Exemplar für die eigene Wand mitbestellen!



Zusammengestellt wurde der Horst Janssen-Kalender 2011 wie immer traditionell vom Verlag St. Gertrude, herausgegeben wird er Jahr für Jahr (dafür danken alle Janssen-Freunde!) von WEINGARTEN. Der Preis: 39 €.


Bestellt werden kann ganz einfach hier!



Freitag, 12. März 2010

Mehr als eine Messe


Die Kunstwelt Europas traf sich zur art KARLSRUHE-diese ambitionierte Kunstmesse ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus dem Reigen der Messen.

Niemals zuvor trafen sich so viele Galeristen und so viele Kunstfreunde in den Karlsruher Messehallen.

Das St. Gertrude Team, seit der ersten art KARLSRUHE dabei, hatte eine große Auswahl wichtiger Künstler zusammengestellt und überzeugte seine Besucher mit einem Mix aus "St.Gertrude-Künstlern" wie Janssen, Roth und Brodwolf - dazu Chagall, Hockney, Dix, Bissier, Hamilton und Hrdlicka.

Zufrieden mit dem Verkäufen, begeistert von der Athmosphäre, die manchmal an ein Festival erinnerte, geht nun der Galerie Alltag in Hamburg weiter. Die neuen Galerie-Räume sind eine schöne Erweiterung und Aufgabe des bisherigen Rahmens. Ausgehend vom Werk Horst Janssens werden weitere künstlerische Positionen die Räume erfüllen.

Freitag, 22. Januar 2010

art KARLSRUHE

4. bis 7. März 2010
Klassische Moderne und Gegenwartskunst


St. Gertrude wird dort wie jedes Jahr vertreten sein! Im Zentrum Werke von Horst Janssen, ausserdem Brodwolf, Roth, Bissier, Chagall und Hockney und weitere Künstler. Lamme von Horst Janssen und ein Werk Bissiers sind hier abgebildet. Mehr zu sehen ist in dem zur art KARLSRUHE erscheinenden Katalog, der hier als PDF zu sehen sein wird.












Dienstag, 5. Januar 2010

Hommage à Tannewetzel

Horst Janssen in der Neujahresrede 1986 in St. Marien zu Lübeck:

Also - wir ALLE haben ein eingeborenes Verlangen nach Sicherheit - wir haben zwar auch ein natürliches Verlangen nach Risiko und auch Aggression und Zerstörung - ABER das dominierende Bedürfnis ist eine animalische Sehnsucht nach Sicherheit. Anders als das Eichhörnchen glauben wir - etwa ab dem 25. Lebensjahr - zu wissen, dass wir sterblich sind (manche kapieren es nie).


Und genau in dieser ach so gewissen Wahrscheinlichkeit haben wir uns die Ewigkeit erfunden! Freundschaft + Liebe + Ehe sollen ewig sein. Das auf Pergament geschriebene Wort soll ewig sein. Die Pyramiden und die Sixtinische Kapelle, sie sollen ewig sein. Ewig - das ist das Credo der Menschen.


Und während wir nun leben, erleben wir die Vergänglichkeit allen Seins und erleiden und erkennen, dass nichts sicher + ewig ist - bis auf EINS: der Tod. In diesem gemächlichen Gang des Sterbens, den wir Leben nennen - auf diesem Gang durch die Vergänglichkeit ist nur eins sicher: DAS ENDE DES STERBENS - der Tod des Ego, der Menschheit, der Erde und der Welt. Ob nun der Tod die Tür in ein anderes, neues, frisches Sterben ist, das ist hier und heute nicht meine Frage. ... (Aus: Lübecker Neujahresrede "Hommage á Tannewetzel", Verlag St. Gertrude, Hamburg)