Posts mit dem Label St.Gertrude werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label St.Gertrude werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. September 2011

Die Suche - Ausstellung von Horst Janssen

Vom 18. September bis 27. November 2011 wird das Frühwerk von Horst Janssen im Herforder Kunstverein in der umfangreichen Ausstellung "Die Suche" zu besichtigen sein.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die ersten 20 Jahre seines grafischen und zeichnerischen Werks öffentlich bekannt zu machen. Seine Experimentierfreunde war dabei die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit allen wichtigen grafischen Ausdrucksformen, die der Künstler ständig neu auslotete.

Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf der Einbeziehung des seinerzeitigen Lebens- und Arbeitsumfeldes. Fotos, Schriften und andere Zeitdokumente ebenso wie Druckstöcke und verschiedene Arbeitsutensilien aus seinem Atelier sollen das private wie auch das Umfeld seiner künstlerischen Tätigkeit für den Besucher nachvollziehbar werden lassen. Seine Arbeiten werden so in einen Kontext mit der Nachkriegszeit, dem Wiederaufbau und den 1960er Jahre gestellt.


Katze und Rabe, Holzschnitt 1953
Die etwa 100 ausgewählten Werke repräsentieren die anspruchsvollsten und wichtigsten Arbeiten der frühen Jahre und stammen aus ganz unterschiedlichen Sammlungen, dem Freundeskreis sowie aus der Familie Janssens. Sie umfassen Holzschnitte, Zeichnungen, Lithografien, Radierungen, Druckplatten und Aquarelle.

Vogelkäfig, Holzschnitt 1958

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag St. Gertrude, Janssens ehemaliger Wirkungsstätte in Hamburg-Altona. Er enthält u.a. Aufsätze von Hans-Ulrich Klose und Heinz Spielmann und umfasst 144 Seiten mit 151 farbigen Abbildungen. Verkaufspreis im Museum: 24,00 Euro.

Sonntag, 5. Juni 2011

Erich Heckel-Preis 2011 geht an Jürgen Brodwolf

 »Carte Blanche«, die Jahresausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg, wurde am Sonntag, 10.5.2011   feierlich in der Reithalle in Offenburg eröffnet. OB Edith Schreiner begrüßte die Gäste, Jutta Ulmer-Straub, Ministerialrätin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sprach Grußworte ebenso wie Camill Leberer, neuer Vorsitzender des Künstlerbundes.


Jürgen Brodwolf und Anne Römpp wurden in Durbach vom Freundeskreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Gerlinde Brandenburger-Eisele, Kuratorin der Stadt Offenburg, erläuterte die Ausstellung, bei der 17 Künstler im Künstlerbund als Kuratoren tätig waren und Arbeiten von 95 Kolleginnen und Kollegen in den Räumen der Städtischen Galerie und des Kunstvereins Mittelbaden auf dem Kulturforum, in der Künstlergalerie Artforum des Künstlerkreises Ortenau sowie im Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle in Durbach zeigen.

Der Titel der Schau ist Programm, denn die Künstlerkuratoren hatten »Carte Blanche«, also freie Hand bei der Auswahl der Künstler und der Bespielung der ihnen zugewiesenen Räume. »Carte Blanche« stehe auch als Reverenz an die kunstinteressierten französischen Nachbarn, so Brandenburger-Eisele.

In Durbach begrüßte Hausherr Rüdiger Hurrle am Nachmittag die Gäste, anschließend überreichte Ingeborg Kimmig, Vorsitzende des Freundeskreises, die diesjährigen Preise des Freundeskreises.

Der Erich-Heckel-Preis 2011 geht an den Maler und Professor Jürgen Brodwolf, der Förderpreis an die Künstlerin Anne Römpp. Arbeiten Brodwolfs sind in Durbach zu sehen, Römpps in den Räumen des Kunstvereins Mittelbaden, kuratiert von Sam Szombek, dessen Arbeiten wiederum in Durbach zu sehen sind. Die Schau ist in der Städtischen Galerie sowie im Kunstverein bis 3. Juli zu sehen, im Artforum des Künstlerkreises bis 26. Juni, im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bis 17. Juli.

St. Gertrude gratuliert Jürgen Brodwolf herzlich!

Dienstag, 24. Mai 2011

Galerietour durch Hamburg Altona

Die Altonale ist Anlass für eine interessante Galerieführung durch Altonas Galerien. Auch St.Gertrude öffnet seine Tore, wenn Frau Holzhauer von der Galerie Angela Holzhauer im Laufe der Tour mit den Besuchern vorbeischaut. Das besondere Ambiente der ehemaligen Remise der Polizeikaserne ist ein Idyll und die Vorstellung, dass Horst Janssen hier, in dem von Dierk Lemcke geschaffenen Refugium, zehn Jahre produktiv war, ist beeindruckend und unvergesslich.


Galerie St. Gertrude in der Goldbachstraße


Horst Janssen, "Sodili", 12.2.1991 Aquarell, Bleistift


Jürgen Brodwolf, "Atelier-Fenster in Vezia/Tessin", 2010
Zeichnung mit Figurenprägung und collagierter Tubenfigur




Dieter Roth, "Mittlerer Sonnenuntergang", 1968
Wurst auf rosa und blauem Papier in Plastiktasche

Jeder Kunst-Liebhaber sollte sich den 4.6.2011 oder den 11.6.2011 freihalten und an der Galerieführung teilnehmen. Und nicht nur Janssen Freunde kommen auf ihre Kosten....das Galerieprogramm von
St. Gertrude umfasst neben Horst Janssen auch Jürgen Brodwolf, Dieter Roth und noch viel Spannendes, so nie Gesehenes! Das Team von St. Gertrude freut sich auf viele interessierte Kunstfreunde!

Samstag, 30. April 2011

1. Mai

Dieter Roth, 1. Mai

Alles neu macht der Mai....Und den Tag der Arbeit legt der Mai diesmal arbeitgeberfreundlich auf einen Sonntag.

In England wird dieser freie Tag wenn er auf einen Sonntag fällt, am Montag nachgeholt. Allerdings haben die englischen Arbeitgeber aktuell aufgestöhnt: War doch schon Freitag der 29.4. 2011 für die Hochzeit von Willy und Kate feierfrei. Dennoch: einen sonnigen Tag der Arbeit wünscht St. Gertrude!

Sonntag, 20. März 2011

art KARLSRUHE- spannend, anregend, erfolgreich

Es waren gute Tage auf der supergut besuchten art KARLSRUHE: ausgesprochen nette, fachkundige und interessierte Kunden, tolle Gespräche und ein gutes Echo auf das Angebot von St. Gertrude. Jürgen Brodwolf, Nancy Spero und Hamilton waren besonders begehrt. Bei St. Gertrude ist man rundum zufrieden, packt die Messeladung wieder aus und erinnert sich gern an randvolle und einzigartige Tage in Karlsruhe.


Gut verpackt für die Reise nach Karlsruhe.


Der St.Gertrude Messestand auf der art KARLSRUHE


Horst Janssen, untrennbar verbunden mit St. Gertrude


Eat Art Adventskalender 1971, Galerie Carlo Schröter


Richard Hamilton, People, 1968 (links)

St. Gertrude Team: Dierk Lemcke eingerahmt von Katharina Offermann und Sabrina Lemcke (Foto: Andreas Helmling)

Freitag, 12. März 2010

Mehr als eine Messe


Die Kunstwelt Europas traf sich zur art KARLSRUHE-diese ambitionierte Kunstmesse ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus dem Reigen der Messen.

Niemals zuvor trafen sich so viele Galeristen und so viele Kunstfreunde in den Karlsruher Messehallen.

Das St. Gertrude Team, seit der ersten art KARLSRUHE dabei, hatte eine große Auswahl wichtiger Künstler zusammengestellt und überzeugte seine Besucher mit einem Mix aus "St.Gertrude-Künstlern" wie Janssen, Roth und Brodwolf - dazu Chagall, Hockney, Dix, Bissier, Hamilton und Hrdlicka.

Zufrieden mit dem Verkäufen, begeistert von der Athmosphäre, die manchmal an ein Festival erinnerte, geht nun der Galerie Alltag in Hamburg weiter. Die neuen Galerie-Räume sind eine schöne Erweiterung und Aufgabe des bisherigen Rahmens. Ausgehend vom Werk Horst Janssens werden weitere künstlerische Positionen die Räume erfüllen.

Mittwoch, 29. August 2007

Janssen in Berlin

Vom 30. August bis zum 11. November ist im Kunstforum der Berliner Volksbank eine neue Ausstellung mit Werken von Horst Janssen zu sehen:

Der "Millionenstrichler" -
Das Frühwerk von Horst Janssen

In Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg zeigt das Kunstforum der Berliner Volksbank rund 100 der schönsten und bedeutendsten Zeichnungen, Lithografien, Radierungen und Holzschnitte aus dem Frühwerk von Horst Janssen. Es ist der unbekanntere Janssen, der in der Ausstellung entdeckt werden kann, der scheue, spröde, in sich gekehrte Janssen, der manisch zeichnet und dabei eine Erfindungskraft entwickelt, die auf kleinstem Raum mit unerschöpflichem, minutiösem, detailversessenem Strich Mikrokosmen schafft.
Diese Arbeiten aus dem Frühwerk des "Millionenstrichlers", wie er sich selbst bezeichnete, gehören mit Sicherheit zu seinen anspruchsvollsten und wichtigsten Arbeiten.


Die frühen werden ergänzt durch siebenundzwanzig spätere Werke der Galerie und Verlag St. Gertrude. In der Ausstellung sind frühe Lithografien, die einfühlsame Porträts darstellen, erotische "Fleischzeichnungen" und Radierfolgen, wie "Nana", "L'heure de Mylène" und "Harald im Park", skurril und anzüglich zugleich, zu sehen. Aber auch Arbeiten aus der so genannten "Kritzelphase" des Künstlers, die stark von der Art brut, der "rohen, unverfälschten Kunst" inspiriert sind oder auch große, farbintensive Holzschnitte, die Menschen und Tiere abbilden. (Zitat Kunstforum)

Ausstellungsflyer

Begleitprogramm:

10. Oktober 2007, 19:00 Uhr Horst Janssen, der Literat
Eine Lesung mit Gesche Tietjens aus "Summa summarum - Ein Lebenslesebuch"

17. Oktober 2007, 19:00 Uhr
Horst Janssen, der Augenmensch Kuratorenführung mit Frau Dr. Moster-Hoos, Wissenschaftliche Leiterin des Horst-Janssen-Museum Oldenburg

24. Oktober 2007, 19:00 Uhr
Horst Janssen, der "Millionenstrichler"
Ein Abend mit Hans Brockstedt, Freund und Begleiter des künstlerischen Multitalents

7. November 2007, 19:00 Uhr JANSSEN: EGO
Peter Voss-Andreae stellt seinen Film (114 Minuten) über den Künstler und Menschen Horst Janssen vor, den er acht Jahre lang begleitete; anschließend: Diskussion


Abbildung: Klecks - Morgenstunde, Feder und Aquarell, 1991